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Kaum scheint die Sonne, ist es zu heiß. Ein paar Tage später regnet es und es ist zu nass. Warum meckern wir eigentlich? Bei manchen kann es grundlos sein, weil es einfach dazugehört immer unzufrieden zu sein. Aber es gibt tatsächlich auch die Begründung, dass es schmerzt. Was schmerzt? Der Regen, die Sonne, wenn der Blitz einen trifft oder wenn man später erkältet ist, weil man keinen Regenschirm dabei hatte?

Nein, in der Tat hat das Wetter etwas mit der Schmerzempfindlichkeit zu tun. Mag sein, dass es komisch klingt, aber es gibt sämtliche Wettervorhersagen für das sogenannte „Biowetter“. Dort wird dann regional angezeigt ob das Wetter heute einen positiven, negativen, geringen oder gar keinen Einfluss hat. Es gibt keinen speziellen „Wetterschmerz“, jeder empfindet die Schmerzen anders. Für den einen sind es Gliederschmerzen, der andere hat plötzlich Kopfschmerzen oder einen zu hohen bzw. zu niedrigen Blutdruck. Doch wie kann so etwas möglich sein?

Das vegetative Nervensystem ist für die Verbindung zwischen Gehirn und Körper verantwortlich. Ist es beispielsweise warm, wird die Durchblutung der Haut erhöht, um die Schweißdrüsen anzuregen, damit der Körper abkühlt. Dieses Nervensystem scheint bei wetterfühligen Menschen sensibler zu sein. Es wurde wissenschaftlich nichts bewiesen, jedoch gibt es gute Erklärungen für mögliche Ursachen. Die besten habe ich bei NDR.de Ratgeber gefunden. Demnach erweitern sich die Blutgefäße bei höheren Temperaturen, was der Auslöser für Migräne sein könnte. Bei kälteren Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße wiederum zusammen und das Herz muss stärker pumpen. Diese Anstrengung kann der Grund für Herz-Kreislaufkrankheiten, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sein.

Folglich kann man die „Wetterfühligkeit“ nicht heilen, weil sie keine Krankheit ist. Aber durch gesunde, vitalstoffhaltige Ernährung, sowie regelmäßiger Bewegung kann sie abgehärtet werden.

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