Peer to Peer

1985 verunglückte ich schwer und am amputierten Bein stellten sich schon im Krankenhaus schwere Phantomschmerzen ein. Sie waren über Jahre hinweg mein ständiger Begleiter, Opioide die Therapie dagegen. In den Nullerjahren wurde die Behandlung auf Antikonvulsiva umgestellt. Die Schmerzsituation besserte sich, aber die Nebenwirkungen blieben gleich. Bei Attacken war an Studium oder Arbeit nicht zu denken. Nach Alternativen oder sogar medikamentenfreien Behandlungsformen zu suchen, kam mir schlicht nie in den Sinn. Vor fünf Jahren machte ich im Rahmen der Telereha-Studie, aus der Routine entstehen sollte, erste Erfahrungen mit der Spiegeltherapie. Die erste Sitzung mit einem echten Spiegel werde ich nie vergessen – ich war beeindruckt vom Energieimpuls in meinem Kopf und diesem unbeschreiblich schönen Gefühl mein amputiertes Bein wiederzusehen. Meine Entscheidung war gefallen: Spiegeltherapie muss ich kennenlernen. Im Laufe der Studie haben wir dieses Gefühl 1:1 auf die App übertragen können. Die Handhabung ist denkbar einfach: Für die Therapie ist lediglich ein iPad nötig. Das für mich Beste an der Arbeit mit der App ist: die Dosierung der Schmerzmittel wurde immer weniger. Zwanzig Prozent meiner Maximalmenge von vor fünf Jahren reichen mittlerweile aus. Und ich bin sehr sicher, da geht noch was. Die Verbesserung der Lebensqualität ist der entscheidende Punkt: den Alltag besser meistern zu können, weil die Schmerzen und die Nebenwirkungen der Schmerzmittel in den Hintergrund treten und ihren Schrecken verlieren. Daher meine uneingeschränkte Empfehlung für Spieltherapie – für ROUTINE.

Dr. Thomas Frey - Routine Chief Peer Counselor

Dr. Thomas Frey

Chief Mindchanging Officer

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